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Paradise Papers, Österreich gegen Verschärfung der EU Geldwäscherichtlinie Wer den Bock zum Gärtner oder Hans Jörg Schelling zum Finanzminister macht darf sich nicht wundern wenn Österreich im Steuerkampf Konzerne gegen Gesellschaft auf Seiten der Konzerne steht. Hr. Schelling hat als Geschäftsführer von XXXLutz dafür gesorgt dass Firmengewinne steuerschonend nach Malta verschoben wurden. Wer sich jetzt darüber wundert dass Österreich in Fragen Geldwäsche und Steuerbetrug auf Seiten Maltas steht, ist vorsichtig ausgedrückt naiv. Ich erwarte mir vom neuen Finanzminister (ich hoffe Hr. Schelling wird EU weit keine öffentliche Position mehr bekleiden) eine bedingungslose Unterstützung der EU beim Kampf gegen Steuerbetrug seitens Konzernen und der reichsten 0,1% der Bevölkerung, es wird auf Dauer nicht angehen dass nur Menschen mit Durchschnittseinkommen Steuern zahlen müssen. Und auch für lokale Unternehmen wäre es beruhigend zu wissen dass ihre internationale Konkurrenz ebenfalls zur ...
Österreich und die Steueroasen: Wahlfreiheit! Nachdem Österreich weiter zu den Ländern gehört die bei der gerechten Besteuerung von Konzernen und Superreichen auf der Bremse stehen möchte ich im Sinne des Gleichheitssatzes des Verfassungsrechts die Möglichkeit der Steuer“optimierung“ ALLEN Steuerpflichtigen zugänglich machen. Es braucht keinen Wirtschaftsnobelpreis um in Malta ein Büro zu eröffnen, jeder kleine Gewerbetreibende und jedes EPU (Ein-Personen-Unternehmen) könnte das. Der Unterschied zum Konzern/Superreichen ist: die Finanz wird die Konstruktion nicht anerkennen da sie ausschließlich der Steuervermeidung dient. Daher plädiere ich auf das Recht jedes Unternehmens, jedes Selbstständigen und auch jedes Angestellten (die sonst gegenüber EPU´s diskriminiert wären) in seiner Steuererklärung einen virtuellen Briefkastens geltend zu machen (sparen wir uns doch die Farce eine echte Briefkastenfirma in Malta zu eröffnen). Macht der Steuerpflichtige von dieser Möglichkeit Gebrauch ...
Kontenregister vs. Konteneinschau In der gegenwärtigen Diskussion über die Rechte der Finanz könnte viel an bürgerlichen Freiheiten und Steuergeldern gewonnen werden wenn zwei Begriffe getrennt würden: Kontenregister und Kontoeinschau. Ich sehe nicht welche meiner Freiheiten beschnitten würde wenn die Finanz meinen KontoSTAND abfragen kann. Im Gegenteil, ein Kontenregister, idealerweise ein Vermögensregister, könnte auch eine Schutz und Legitimationsfunktion erfüllen, ebenso wie jeglicher Immobilienbesitz im Grundbuch vermerkt ist und dies in Streitfällen auch herangezogen wird. Wenn also das berühmte Sparbuch (oder Aktiendepot) der Oma im Vermögensregister eingetragen wäre, würden die Enkerln nicht ums Geld umfallen, sollte die Oma vergessen haben dieses Sparbuch (oder Aktiendepot) den Erben rechtzeitig mitzuteilen. Ich bin auch strikt dagegen alle Lohnsteuerpflichtigen vom Kontenregister auszunehmen. Banken & Großkonzerne werden von Lohnsteuerpflichtigen geführt, auch Poli...