Bevölkerungswachstum ist der Kern des Problems Wer über Krieg, Umwelt, Migration usw. reden will muss zuallererst über´s Bevölkerungswachstum reden. Eine steigende Bevölkerung braucht mehr Wasser, Energie und Nahrung. Ein Beispiel ist der Konflikt zwischen Ägypten, dem Sudan und Äthiopien um das Nilwasser und den Grand Ethiopian Renaissance Dam. Ägypten war früher die Kornkammer der Region und Nahrungsexporteur. Jetzt ist es ein großer Nahrungsimporteur. 102 Millionen Menschen in einem Flusstal, denen jetzt die Nachbarn den Fluss abdrehen (weil Sie das Wasser auch brauchen). Seit 1950 ist die Bevölkerung in Ägypten von 20 auf 102 Millionen Einwohner, im Sudan von 5 auf 42 Millionen Einwohner und in Äthiopien von 18 auf 109 Millionen Einwohner gestiegen. Bei höchstens gleichbleibenden natürlichen Ressourcen. Man muss kein Raketenphysiker sein um zu wissen dass diese Entwicklung nicht nachhaltig sein kann. Der Schutz vor Krieg und Umweltzerstörung beginnt mit dem Eindämmen des Bevöl...
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11 Milliarden Menschen, kein Problem für den Planeten ? Bastian Berbner schreibt in der Zeit zum Titelthema “Mensch, wir werden weniger” ein Bevölkerungsanstieg von nochmals knapp 50% auf 11 Milliarden Menschen wäre für´s Weltklima kein Problem, weil erstens könntens ja nicht ganz 11 Milliarden werden und zweitens, wo die Bevölkerung wächst werde wenig emittiert. Drittens, sobald alle wohlhabend wären, würde das Wachstum automatisch zurückgehen. Abgesehen davon dass ein Anstieg der weltweiten Bevölkerung der Erreichung der Klimaziele (wie auch aller anderen Umweltschutzziele) diametral entgegensteht hat er teilweise recht. Wo die Bevölkerung noch wächst werden weniger Treibhausgase pro Kopf in die Luft geblasen. Dort sind die Menschen nämlich arm, besitzen nichts, verbrauchen wenig. Aber die Menschen sind mit ihrer Armut ganz und gar nicht zufrieden. Deshalb riskieren sie ja ihr Leben um nach Europa zu gelangen, um so zu leben und soviel CO2 zu emittieren wie wir. Und die die dahe...