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  Die Wissenschaft hat gesprochen! Schon wieder hat ein Aktivist “die Wissenschaft” bemüht, um seine Propaganda gegen Kritik zu immunisieren (die Presse 31.03.21). Lieber Herr Schienerl, da “die Wissenschaft” das letzte Wort haben muss, darf ich Björn Lomborg als Richtschnur des Handelns von Fridays for Future vorschlagen ? Oder ist Ihnen dieser Wissenschaftler nicht genehm ? Die Wissenschaft bietet per Definition keine endgültigen Wahrheiten. Definitiv wahr ist dagegen, ein mehr an Menschen geht mit einem mehr an Naturzerstörung und Ressourcenverbrauch einher. Das wird von Ihnen aber mit keinem Wort erwähnt. Die Weltbevölkerung wird binnen 30 Jahren von 7.6 Milliarden auf 9.8 Milliarden Menschen anwachsen. Der Zuwachs ist so groß wie die heutige Bevölkerung von Europa, Nord&Südamerika und Afrika zusammengenommen (und noch einmal Europa zum drüber streuen). Alle diese Menschen brauchen Nahrung, Wasser, Energie und ein Dach überm Kopf. Und sie werden überwiegend in Städte...
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  Fakten sind das Narrativ der Rechten  – wie woke Gutmenschen Planet & Demokratie ruinieren. Fakten sind das Narrativ der Rechten. Zumindest laut einem eifrigen Jungfunktionär der Österreichischen Grünen am Bundeskongress 2018, unwidersprochen im Beisein vom heutigen Vizekanzler Kogler & Gesundheitsminister Anschober. Es ging um das grüne Leib&Magenthema, Migration. Und damit wäre das woke Dilemma auch schön zusammengefasst. Wer woke ist, ist gut. Achtsam, antirassistisch, antikolonialistisch, gendersensibel. Rettet das Klima und Leben. Gegen Grenzen und für den Islam. Wer nicht woke ist, ist rechts. Im Sinne von weißer Mann Nazi, Klimaleugner & Covidiot. Alle Aspekte der Wirklichkeit werden nach einem woken Raster sortiert. Jede Realität, die nicht zur woken Story passt, wird ignoriert und deren Erwähnung schärfst sanktioniert. Das führt natürlich zu Problemen, vom Klima bis Corona. Bei Covid ist der woke Standpunkt: Corona ist eine Jahrhundertseuche dere...
Was Kinder mit Zement und dem Klimawandel zu tun haben. (geschrieben am 08.06.2019) Die Weltbevölkerung wird binnen 30 Jahren von 7.6 Milliarden auf 9.8 Milliarden Menschen anwachsen. Der Zuwachs ist so groß wie die heutige Bevölkerung von Europa, Nord&Südamerika und Afrika zusammengenommen (und noch einmal Europa zum drüber streuen). Alle diese Menschen brauchen Nahrung, Wasser, Energie und ein Dach überm Kopf. Und sie werden überwiegend in Städten leben. Das heißt in den nächsten Jahren wird Wohnraum in der Größe von 256x New York City benötigt. Zum Bau einer Stadt wird hauptsächlich Zement verwendet und bei der Produktion wird bis zu 900KG CO2 pro Tonne Zement freigesetzt. Allein die Bauindustrie wird also in den nächsten Jahren CO2 im Äquivalent von bis zu 230 New York Massen ausstoßen. Wir reden dauernd über Öffis, Flugscham und den Verzicht auf Fleisch. Worüber wir wirklich reden müssen ist der Verzicht auf Kinder, zumindest auf mehr als zwei. Nicht der ...
11 Milliarden Menschen, kein Problem für den Planeten ? Bastian Berbner schreibt in der Zeit zum Titelthema “Mensch, wir werden weniger” ein Bevölkerungsanstieg von nochmals knapp 50% auf 11 Milliarden Menschen wäre für´s Weltklima kein Problem, weil erstens könntens ja nicht ganz 11 Milliarden werden und zweitens, wo die Bevölkerung wächst werde wenig emittiert. Drittens, sobald alle wohlhabend wären, würde das Wachstum automatisch zurückgehen. Abgesehen davon dass ein Anstieg der weltweiten Bevölkerung der Erreichung der Klimaziele (wie auch aller anderen Umweltschutzziele) diametral entgegensteht hat er teilweise recht. Wo die Bevölkerung noch wächst werden weniger Treibhausgase pro Kopf in die Luft geblasen. Dort sind die Menschen nämlich arm, besitzen nichts, verbrauchen wenig. Aber die Menschen sind mit ihrer Armut ganz und gar nicht zufrieden. Deshalb riskieren sie ja ihr Leben um nach Europa zu gelangen, um so zu leben und soviel CO2 zu emittieren wie wir. Und die die dahe...
Alternativlos in den Bürgerkrieg. Wer könnte gegen den Schutz des Klimas sein ? Die Rettung der Welt ist alternativlos, also sind auch die Forderungen der “Fridays for Future” Aktivisten alternativlos. Wer könnte gegen die Rettung von Migranten sein ? Die Rettung von Menschen ist alternativlos, also sind auch die Forderungen der Pro-Migrations-Aktivisten alternativlos. Wer könnte gegen die Rettung von Amazonas Wäldern oder bedrohten Tierarten sein ? Alles alternativlose hochmoralische Forderungen. Und wer alternativlose Forderungen zur Rettung der Welt stellt und die höhere Moral auf seiner Seite weiss, kann sich nicht von Andersdenkenden aufhalten lassen. Oder Gesetzen. Oder falschen Wahlausgängen. Wer alternativlose Forderungen stellt und die einzig wahre Moral auf seiner Seite weiss kann auch keine Kompromisse akzeptieren, wer zweifelt oder anderer Meinung ist kann ja nur für das Böse arbeiten, für die Klimakatastrophe, für Konzerne, die Rechten. Die deutsche “F...
Anmerkung: dieser Antrag wurde mit 100% der Stimmen abgelehnt - Chris Veber Antrag an den 39. Bundeskongress der Grünen Bundespartei am 17.11.2018 von Christian Veber, Delegierter zum Bundeskongress der Innsbrucker Grünen Laut Eurobarometer Umfrage vom September 2018 sind folgende Themen den Österreichern am wichtigsten: Einwanderung, soziale Absicherung von EU Bürgern, Schutz der Außengrenzen, Klimawandel, Jugendarbeitslosigkeit. Um Politik mitgestalten zu können und die Einigkeit Europas zu bewahren müssen wir Grünen den Bürgern konkrete und realistische Angebote zu diesen Themen machen, ohne gesinnungsethische Dogmen, ohne Paternalismus. Als Kontrast zu den „es ist Alles schlecht in der EU“ Erzählungen der Rechten stelle ich daher den Antrag, folgende Punkte ins Grüne Programm aufzunehmen: 1) Wir Grünen treten ein für eine umfassende Einkommensgerechtigkeit & soziale Absicherung. Die Menschen in unserem Land kommen mit Ihrem Verdienst nicht aus und/o...
Flughafenverzicht für Klimaschutz ? Bei der Diskussion um den Innsbrucker Flughafen ist der Klimaschutz nur vorgeschoben. Wenn´s um Klimaschutz gehen würde, müsste man über Flugverzicht reden, nur den Münchner Flughafen zu verwenden bringt dem Klima nichts. Worum es geht ist die Möglichkeit neuen Wohnraum zu schaffen und bestehenden nachzuverdichten. Seitens der Stadtführung ein legitimes Anliegen. Aber! Nur dann wenn davor der leerstehende Wohnraum aktiviert wurde (Leerstandsabgabe) und es eine Zielvorstellung für die Stadtentwicklung gibt. Zielvorstellung in dem Sinn, wie gross soll Innsbruck werden ? Wie weit wollen wir wachsen ? Einfach nur die Einflugschneise nachzuverdichten und das Flughafengelände mit einem neuen O-Dorf zu bebauen verschiebt die Probleme die wir jetzt haben nur ein wenig in die Zukunft. In 20 Jahren haben wir dann die gleichen Probleme mit einer deutlich grösseren Bevölkerung, die dann auch einen Ausbau der Infrastruktur notwendig machen wird (Krankenhaus ...
Warum alternde Bevölkerungen gut fürs Klima sind Carl Djerassi war der erste “Climate Action Hero”. Der Erfinder der Anti-Baby Pille hat lange vor Greta Thunberg einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion des CO2 Ausstosses beigetragen. Denn eine wachsende Bevölkerung stösst mehr CO2 aus - sofern man an den Zusammenhang von Bevölkerungsgrösse und Nahrungs sowie Energiebedarf glaubt. Wenn wir unseren CO2 Ausstoss laut Weltklimarat um 45% basierend auf den Emissionen von 2010 senken sollen, aber die Weltbevölkerung bis 2050 gegenüber 2010 um 43% wachsen wird, bedeutet das eine nötige Pro-Kopf Reduktion von 62%. Je grösser die Bevölkerung, destso schwieriger die Einhaltung der Klimaziele. Die stetig anwachsende menschliche Bevölkerung ist auch die Hauptursache für das eben erst thematisierte Artensterben. Darum verstehe ich nicht, wenn die alternde Bevölkerung in Europa oder Japan als Problem thematisiert wird. Die früher üblichen Bevölkerungsstrukturen – viele Junge, wenige Alte ...
Nachverdichtung Erst wenn der letzte Wald gerodet, das letzte Tal verbaut, die letzte Wiese nachverdichtet ist, werdet Ihr sehen dass man Beton nicht essen kann. Da freier Raum physikalisch bedingt nicht unbegrenzt verfügbar ist gehört es zur Stadplanung dazu eine ideale Zielbevölkerungsgröße zu definieren, inklusive Maßnahmen um die Einhaltung dieser zu gewährleisten. Im übrigen fordert der Club of Rome in seinem Bericht von 2016 einen 80.000 Dollar Bonus für Frauen die nur ein Kind bekommen und bevor neue Wohnblöcke hochgezogen werden sollte bestehender Wohnraum aktiviert werden (Stichwort Leerstandsabgabe).
Juhu, es sind Wahlen!  Falls Sie sich nicht euphorisiert fühlen,  gehören Sie zu den 54% der Menschen, die schon bei der EU Wahl 2009 auf die Teilnahme verzichtet haben. Wahrscheinlich weil Sie die ganze Veranstaltung für sinnlos halten und der-durch bisherige Erfahrungen nicht ganz unbegründeten- Meinung sind,  es wird sich eh nichts ändern. Ich möchte widersprechen.  Es hat sich bis jetzt nichts geändert, weil Parteien an der Macht sind, die den Status quo verteidigen, so schlecht er für die Menschen inzwischen auch sein mag. 0,1 Prozent der Haushalte besitzt soviel wie die unteren 50% der Haushalte? Egal, besteuert werden die hart für ihren Unterhalt Arbeitenden, wer nur von Vermögenserträgen lebt, wird nicht belästigt. Das Kapital ist ein scheues Reh und nicht zu fassen. Die Wirtschaft wächst, aber die Gehälter sinken? Egal, die Globalisierung verlangt es so. In den Krankenhäusern nehmen die Resistenzen gegen Antibiotika zu und bedrohen damit unser L...
Was Hurrican Irma mit dem Grundeinkommen zu tun hat Wir hetzen jeden Tag in die Arbeit und produzieren Autos und Lebensmittel die uns vergiften. Je mehr Umsatz wir erzielen destso besser geht’s uns angeblich. Aus Sicht eines VW Angestellten durchaus logisch. Verkauft VW keine Autos mehr verliert er seinen Job und damit seine Existenzgrundlage. Dass er damit unsere Umwelt vergiftet ist bedauerlich, aber kann leider nicht geändert werden. Nach der gleichen Logik werden übrigens im Iran Eisenminen mit knappen Trinkwasser betrieben – die Arbeitsplätze müssen gesichert werden. Welchen Sinn hat ein Arbeitsplatz der einen auf lange Sicht umbringt ? Solange der Zweck eines Unternehmens nicht in der Befriedigung eines Kundenbedürfnisses sonder n der Maximierung des Gewinns besteht wird sich an der fortschreitenden Zerstörung der Erde nicht s ändern. Der Kunde würde saubere Autos und gesundes Essen wünschen, statt dessen erhält er Betrugsdiesel und vergiftete Lebensmittel. Warum ? Weils billi...