Posts

Posts mit dem Label "steuerhinterziehung" werden angezeigt.
Gleiches Steuerrecht für Alle! Apple hat in Irland teilweise 0,005% (nein, die Nullen sind kein Schreibfehler) Steuern “bezahlt”. Amazon “versteuert” in Luxemburg. Jedem ist klar, das sind Umgehungskonstruktionen. Trotzdem hat das Gericht der Europäischen Union soeben entschieden dass Apple in Irland keine Steuern nachzahlen muss. Aber es sind nicht nur die US Kartelle die keine Steuern zahlen. Die meisten Konzerne in Europa nützen Steuerumgehungsmodelle. Auch der österreichische Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling hat mit Möbel Lutz in Malta versteuert. Dabei wäre es so einfach den Zauber abzudrehen. Eine europaweite Mindestkörperschaftssteuer von 20% und Strafzölle von 20% auf alle (!) Transaktionen mit Ländern die diesen Satz unterschreiten. Noch ist die EU die größte Wirtschaftsmacht des Planeten. Da aber niemand Willens zu sein scheint dies umzusetzen, gebietet die Fairness und das Menschenrecht auf Gleichbehandlung jedem Firmenbetreiber die gleichen Fluchtmöglichk...
amazon und Möbel Lutz, es stinkt zum Himmel amazon ist eine der Firmen die schon aus prinzipiellen Gründen keine Steuern zahlen. Die Staatengemeinschaft war bis jetzt unwillig das zu ändern. Die fehlenden Steuern von Konzernen wie amazon tragen dazu bei dass die Kapazitäten der Staaten kaputtgespart wurden, siehe fehlende Intensivbetten in Italien. Wer bei amazon einkauft kann auch gleich sein Haus anzünden – nachdem er der Feuerwehr die Finanzierung entzogen hat, natürlich. Und Möbel Lutz „versteuert“ seine Gewinne auf Malta. Und war jetzt eine der ersten Firmen die Kurzarbeit angemeldet haben. Möbel Lutz will also dem Staat keine Steuern zahlen aber in der Krise gern auf Staatsgeld zurückgreifen das andere mit ihren Steuern bezahlt haben. Da wird nach Corona noch drüber zu reden sein. Ich bin dafür von unsolidarischen Firmen die Staatshilfen mit Zinsen zurückzuholen.
Sozialismusdebatte – Verstaatlichung ja oder nein ? Ich mag mein Privateigentum, aber es ist hoch an der Zeit die Regeln unseres Wirtschaftssystems zu hinterfragen. Der grassierende Raubtierkapitalismus führt zur Zerstörung des Planeten und zur Verarmung des Großteils der Bewohner. Auch in Europa. Ein guter Teil unserer Jobs ist sinnlos und zerstört unsere Existenzgrundlage. Wir führen sie nur aus weil wir das Geld brauchen. Die finanziellen Existenzsicherung muss vom Arbeitseinkommens entkoppelt werden. Dann müssen wir nicht dauernd irgendwas herstellen, bei dessen Verkauf der Löwenanteil des Gewinns an die Ultra-Reichen geht bei Löhnen an der Armutsgrenze. Wer soll diese Utopie bezahlen? Die Einhaltung bzw. Einführung gerechter Regeln! Wer für 3500,- brutto arbeitet, findet nur die Hälfte seines Gesamtlohns am Konto, des Rest sind Steuern und Sozialabgaben. Wer ein Aktienpaket von 400 Mio. Euro erbt, zahlt ein Nichts an Erbschaftssteuer, dann maximal die Kapitalertragssteuer ...
Zölle auf Geld (geschrieben an 10.09.2017) Die ganze Diskussion um Konzerne die Ihre Gewinne in Steueroasen verschieben (Sebastian Kurz will Österreich mit 0% Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne zu einer machen) wäre schnell beendet wenn alle Zahlungsströme zu Steueroasen mit Strafzöllen belegt würden. Warum ? Ein Unternehmen braucht Geld, Material und Menschen bzw. Maschinen um zu arbeiten. Geld ist ebenso ein Rohstoff wie Stahl. Wenn China den Stahlpreis subventioniert erhebt die EU hohe Importzölle. Wenn amazon oder apple ihr Geld billiger erhalten als der Mitbewerb weil sie keine Steuern zahlen fallen keine Sanktionen an, obwohl dies ebenso eine Wettbewerbsverzerrung darstellt. Warum also führen wir keine EU weite ausnahmslose MindestKöst von 20% bis 25% ein und unterwerfen alle Zahlungsströme mit Steueroasen einem Strafzoll (sowohl Import als auch Export) der doppelten Unternehmenssteuerdifferenz (hat ein Land einen Steuersatz von 0% gibt’s einen Straf...
Reich sind immer die anderen Laut einer Studie der deutschen Bundesbank gehört man ab einem Vermögen von 486.000 Euro, Haus, Auto und Lebensversicherung mit eingerechnet, zu den obersten 10% der Bevölkerung und ist damit per Definition reich. Das würde dann erklären warum die Menschen gegen Ihr eigenes Interesse „Reichensteuern“ ablehnen, und damit den wirklich Reichen in die Hände spielen.  Denn die obersten 10% besitzen über (zumindest) 10 Billionen Euro, wenn man die „reichsten“ 10% der Bevölkerung mit 486.000 multipliziert kommt man auf nur 3.9 Billionen Euro. Wo sind also die restlichen 6 Billionen ? Erraten, bei den wirklich Reichen. Ein ganz normaler Superreicher mit einer Milliarde Vermögen, im Vergleich zu Kalibern wie Hr. Ortega von Inditex ein Armutschkerl, besitzt soviel wie 2058 durchschnittlich Reiche. Und die jetzt aber wirklich Reichen, Hr. Ortega zum Beispiel, könnte mit seinem Vermögen eine ganze Stadt Reicher gründen, 138.000 Durchschnittsreiche bräuchte es ...
Paradise Papers, Österreich gegen Verschärfung der EU Geldwäscherichtlinie Wer den Bock zum Gärtner oder Hans Jörg Schelling zum Finanzminister macht darf sich nicht wundern wenn Österreich im Steuerkampf Konzerne gegen Gesellschaft auf Seiten der Konzerne steht. Hr. Schelling hat als Geschäftsführer von XXXLutz dafür gesorgt dass Firmengewinne steuerschonend nach Malta verschoben wurden. Wer sich jetzt darüber wundert dass Österreich in Fragen Geldwäsche und Steuerbetrug auf Seiten Maltas steht, ist vorsichtig ausgedrückt naiv. Ich erwarte mir vom neuen Finanzminister (ich hoffe Hr. Schelling wird EU weit keine öffentliche Position mehr bekleiden) eine bedingungslose Unterstützung der EU beim Kampf gegen Steuerbetrug seitens Konzernen und der reichsten 0,1% der Bevölkerung, es wird auf Dauer nicht angehen dass nur Menschen mit Durchschnittseinkommen Steuern zahlen müssen. Und auch für lokale Unternehmen wäre es beruhigend zu wissen dass ihre internationale Konkurrenz ebenfalls zur ...
Österreich und die Steueroasen: Wahlfreiheit! Nachdem Österreich weiter zu den Ländern gehört die bei der gerechten Besteuerung von Konzernen und Superreichen auf der Bremse stehen möchte ich im Sinne des Gleichheitssatzes des Verfassungsrechts die Möglichkeit der Steuer“optimierung“ ALLEN Steuerpflichtigen zugänglich machen. Es braucht keinen Wirtschaftsnobelpreis um in Malta ein Büro zu eröffnen, jeder kleine Gewerbetreibende und jedes EPU (Ein-Personen-Unternehmen) könnte das. Der Unterschied zum Konzern/Superreichen ist: die Finanz wird die Konstruktion nicht anerkennen da sie ausschließlich der Steuervermeidung dient. Daher plädiere ich auf das Recht jedes Unternehmens, jedes Selbstständigen und auch jedes Angestellten (die sonst gegenüber EPU´s diskriminiert wären) in seiner Steuererklärung einen virtuellen Briefkastens geltend zu machen (sparen wir uns doch die Farce eine echte Briefkastenfirma in Malta zu eröffnen). Macht der Steuerpflichtige von dieser Möglichkeit Gebrauch ...
Mindestsicherung Was müsste jemand tun der die Mindestsicherung in den Augen der Bevölkerung diskreditieren und damit abschaffen will ? Erstens müsste er dafür sorgen dass Menschen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, weniger erhalten als Mindestsicherungsbezieher. Laut Tiroler Tageszeitung (Zahlen auf Nachfrage bestätigt durch eine ranghohe Politikerin) erhält ein Paar mit 2 Kindern in Tirol eine Mindestsicherung von knapp 2500,- Euro pro Monat. Das Medianeinkommen in Tirol liegt bei 1530,- Euro netto, ein Paar von dem ein Teil halbtags arbeitet wird also – mit etwas Glück - um die 2330,- Euro netto monatlich verdienen. Fast 200,- Euro weniger als Mindestsicherungsbezieher. Um den Zorn der Bevölkerung zu schüren (wir wollen die Mindestsicherung ja boykottieren) wird die Differenz des Familieneinkommens zur Höhe der Mindestsicherung NICHT automatisch per Lohnsteuerausgleich nachüberwiesen, sonst würden sich die Menschen ja über durchschnittlich 2000,- Euro Bonus zum Jahresende freu...
Der falsche Weg zum hohen Lohn  Ich lese mit Freude den Vorschlag die Einkommen zu erhöhen indem ein österreichweiter Mindestlohn von 1500,- Euro (hoffentlich netto) angestrebt wird. Dem hehren Ziel stimme ich sofort zu, nur leider ist´s in der österreichischen Steuer und Abgabenpraxis nicht durchführbar. Nachdem fast alle Einkommenssteuern und ALLE Sozialabgaben auf Löhnen basieren, muss ich als Arbeitgeber den Nettolohn mit dem Faktor 2.5 multiplizieren um auf meine realen Kosten zu kommen (Lohnsteuer, Sozialabgaben, Urlaube, Krankenstand). Ein Nettolohn von 1500,- führt also zu monatlichen Mindestlohnkosten pro Vollzeitstelle von 3750,- Euro. Das wird’s so nicht spielen. Der einzig gangbare Weg ist es, ALLE Einkommensarten steuerlich gleich zu behandeln (auch Kapitalerträge, Grundstücksverkäufe, sogar Erbe) und Sozialabgaben auch auf alle Einkommensarten zu erheben,ebenso wie auf Unternehmensgewinne. Das Pensionssystem würde dann nicht nur auf Arbeitseinkommen beruhen sondern...
Kontenregister vs. Konteneinschau In der gegenwärtigen Diskussion über die Rechte der Finanz könnte viel an bürgerlichen Freiheiten und Steuergeldern gewonnen werden wenn zwei Begriffe getrennt würden: Kontenregister und Kontoeinschau. Ich sehe nicht welche meiner Freiheiten beschnitten würde wenn die Finanz meinen KontoSTAND abfragen kann. Im Gegenteil, ein Kontenregister, idealerweise ein Vermögensregister, könnte auch eine Schutz und Legitimationsfunktion erfüllen, ebenso wie jeglicher Immobilienbesitz im Grundbuch vermerkt ist und dies in Streitfällen auch herangezogen wird. Wenn also das berühmte Sparbuch (oder Aktiendepot) der Oma im Vermögensregister eingetragen wäre, würden die Enkerln nicht ums Geld umfallen, sollte die Oma vergessen haben dieses Sparbuch (oder Aktiendepot) den Erben rechtzeitig mitzuteilen. Ich bin auch strikt dagegen alle Lohnsteuerpflichtigen vom Kontenregister auszunehmen. Banken & Großkonzerne werden von Lohnsteuerpflichtigen geführt, auch Poli...