Eine kurze Vermessung des Zorns (geschrieben am 03. Februar 2019) Die Gesellschaft ist wirtschaftlich grob in 3 Klassen eingeteilt. Unten sind die Armen, die Unterschicht. Menschen, die entweder mit ihrem Gehalt nicht über die Runden kommen oder gar kein Gehalt beziehen und die mit Sozialtransfers über Wasser gehalten werden. Diese Gruppe macht bei einem österreichischen Medianeinkommen von 1500,- netto und den aktuellen Lebenshaltungskosten ca. 50% der Gesellschaft aus. Durch Arbeit aus dieser Schicht aufzu steigen ist so gut wie unmöglich, da sind schon die Lohnnebenkosten und Steuern vor, die Globalisierung setzt sie hart unter Druck. In der Mitte krallt sich die Mittelschicht mit Zähnen und Klauen an die Felsen um nicht in den Abgrund der Armut zu stürzen oder versucht verzweifelt einen halben Klimmzug weiter hoch zu kommen. Mit Mittelschicht meine ich Menschen, die grad und grad so mit ihrem Geld auskommen aber trotzdem immer über allen Höchstgrenzen für irgen...
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IWF entdeckt Globalisierungsnachteile – Menschen kommen mit 1300,- Gehalt nicht aus. Laut Internationalem Währungsfonds beträgt die Lohnquote in Österreich nur noch 48%, die Kapitalerträge belaufen sich auf 52%. Das heißt, arbeitende Menschen erhalten 48% aller in Österreich erwirtschafteten Einkommen und Gewinne. Menschen die ihr Kapital arbeiten lassen bekommen 52% aller Einkommen. Wie siehts nun mit der Verteilung der Lohn bzw. Einkommensteuern und Kapitalertragssteuer in Österreich aus ? Aus Lohn und Einkommenssteuern, Steuern die auf persönlicher Erwerbstätigkeit beruhen, sind für´s Jahr 2017 30.889 Milliarden Euro budgetiert, hier sind die Lohnnebenkosten inkludiert. Aus Kapitalertragssteuern, also Steuern auf Zinsen, Aktienerträgen, usw. sollen 3.836 Mrd. erlöst werden. Aus Körperschaftssteuern, die auf Unternehmensgewinne anfallen, 6.320 Mrd. Euro. Die 48% des Volkseinkommens die aus Arbeitserträgen stammen zahlen also 75% der gesamten Steuern aus allen Einkommensarten. Die ...