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Österreich ist reich!  Durchschnittsgehalt 3075,- Euro! Endlich ist es soweit, Arbeit lohnt sich wieder. Jeder Österreicher/jede Österreicherin verdient im Schnitt 3075,- Euro. Pro Monat. 14mal im Jahr. Damit lässt sichs leben. Wie, Sie haben aber keine 3000,- pro Monat ? Dann gehören Sie wohl zu denen, die mehr verdienen ? Ok, Scherz beiseite, die 3075,- Euro monatlich (im Durchschnitt!) sind der Betrag, die Sie Ihre Firma jeden Monat kosten. Davon werden dann 715,- Euro Dienstgeber Abgaben abgezogen, anschließend 427,- Euro Sozialversicherung und 258,- Euro Lohnsteuer. Am Ende kommen bei Ihnen am Konto noch 1674,- Euro netto an, 46% Ihres Gehalts wurden für Steuern und Sozialabgaben einbehalten. Was sich in Österreich wirklich lohnt ist das Leben von der Arbeit anderer. Wenn Ihre Verwandtschaft Ihnen genug Kapital, Firmenanteile, Immobilienunternehmen, usw. hinterlassen hat um vom Kapitalertrag leben zu können zahlen Sie, wenn Sie maximal ehrlich sind und keinen Br...
Asyl, Migration und Lohn. Wie Wirtschaftsbund und Grüne zusammenfinden. Franz: „Du, Amin, heute ist Dienst bis Mitternacht.“ Amin „ Jawoll, Chef.“ F. „Aber Überstunden darfst keine schreiben.“ A. „Jawoll, Chef.“ F. „Urlaub wird heuer keiner gehen.“ A. „Kein Problem, Chef.“ F. „Dein Gehalt werden wir auch ein wenig kürzen müssen.“ A. „Kein Problem, jawoll, gerne, Chef.“ Der Gastronom, Seilbahner, Nationalratsabgeordnete der ÖVP und Tiroler Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl tritt dafür ein dass abgelehnte Asylwerber ihre Lehre beenden dürfen. Und auch nach Abschluss der Lehre weiter in ihren Betrieben beschäftigt werden. Er tritt auch für Änderungen an der Rot-Weiss-Rot Card ein, damit eine Arbeits und Aufenthaltsgenehmigung für den Abschluss einer Facharbeiterausbildung gewährt wird. Man könnte jetzt an ein Weihnachtsmärchen glauben, ein hartgesottener Konservativer entdeckt seine Verantwortung der Welt gegenüber und will die Armen und Geknechteten erretten. Oder...
Anmerkung: dieser Antrag wurde mit 100% der Stimmen abgelehnt - Chris Veber Antrag an den 39. Bundeskongress der Grünen Bundespartei am 17.11.2018 von Christian Veber, Delegierter zum Bundeskongress der Innsbrucker Grünen Laut Eurobarometer Umfrage vom September 2018 sind folgende Themen den Österreichern am wichtigsten: Einwanderung, soziale Absicherung von EU Bürgern, Schutz der Außengrenzen, Klimawandel, Jugendarbeitslosigkeit. Um Politik mitgestalten zu können und die Einigkeit Europas zu bewahren müssen wir Grünen den Bürgern konkrete und realistische Angebote zu diesen Themen machen, ohne gesinnungsethische Dogmen, ohne Paternalismus. Als Kontrast zu den „es ist Alles schlecht in der EU“ Erzählungen der Rechten stelle ich daher den Antrag, folgende Punkte ins Grüne Programm aufzunehmen: 1) Wir Grünen treten ein für eine umfassende Einkommensgerechtigkeit & soziale Absicherung. Die Menschen in unserem Land kommen mit Ihrem Verdienst nicht aus und/o...
Zölle auf Geld (geschrieben an 10.09.2017) Die ganze Diskussion um Konzerne die Ihre Gewinne in Steueroasen verschieben (Sebastian Kurz will Österreich mit 0% Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne zu einer machen) wäre schnell beendet wenn alle Zahlungsströme zu Steueroasen mit Strafzöllen belegt würden. Warum ? Ein Unternehmen braucht Geld, Material und Menschen bzw. Maschinen um zu arbeiten. Geld ist ebenso ein Rohstoff wie Stahl. Wenn China den Stahlpreis subventioniert erhebt die EU hohe Importzölle. Wenn amazon oder apple ihr Geld billiger erhalten als der Mitbewerb weil sie keine Steuern zahlen fallen keine Sanktionen an, obwohl dies ebenso eine Wettbewerbsverzerrung darstellt. Warum also führen wir keine EU weite ausnahmslose MindestKöst von 20% bis 25% ein und unterwerfen alle Zahlungsströme mit Steueroasen einem Strafzoll (sowohl Import als auch Export) der doppelten Unternehmenssteuerdifferenz (hat ein Land einen Steuersatz von 0% gibt’s einen Straf...
Die Steuer und Abgabenverhältnisse umdrehen Angesichts der aktuellen „Maschinensteuer“ Diskussion möchte ich folgenden provokanten Vorschlag machen: Bis jetzt wurden Sozialabgaben zur Finanzierung von Pensionen, Krankenversicherung usw. ausschließlich auf Arbeitseinkommen eingehoben. Einkommen aus Arbeit werden mit bis zu 55% besteuert, die Steuersätze für andere Einkommensquellen liegen weit drunter, z.Bsp. die Kapitalertragssteuer bei 27,50%. Ich möchte jetzt die über 50% des Volkseinkommens mit einem Maximalsteuersatz von 55% belasten, die NICHT aus Arbeitseinkommen resultieren. Parallel dazu werden alle Steuersätze auf Arbeitseinkommen halbiert. Weiters werden Sozialabgaben nur noch auf Einkommen eingehoben, die NICHT aus Erwerbsarbeit stammen. Einkommen aus Arbeit werden von allen Sozialabgaben befreit. Also nochmals: Wer hackeln geht zahlt ab jetzt nur noch die halbe Lohnsteuer und keine Sozialabgaben. Wer sein Geld ohne hackeln verdient zahlt in Zukunft die doppelte Eink...
Als Erstes möchte ich klarstellen: Die Steuerquote in Österreich ist meiner Meinung nach hoch genug, jeder Euro der über eine Steuerreform mehr hereinkommt sollte in eine Senkung der arbeitsbezogenen Abgaben fließen (Sozialabgaben, Lohn&Einkommenssteuer, Lohnnebenkosten), wobei die in Summe größten Senkungen den kleinsten Verdienern zugute kommen müssen. Aber das Schicksal der Familie Piech, welches die Herren Doralt und Schellmann als Exempel für die drohende Milliardärsverarmung herangezogen haben, ist wirklich faszinierend. Laut Wikipedia hält die Familie Piech 40,64% an der Porsche Holding SE der wiederum laut VW Geschäftsabschluss 2013 32,20% der Volkswagen AG gehören. Die Familie Piech hält diese Vermögenswerte über eine Stiftung österreichischen Rechts in welcher Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften steuerfrei sind. Wie hoch war nun der Vermögenszuwachs der Familie Piech allein aus der Porsche/VW Beteiligung ? VW erzielte 2013 einen Gewinn nach Steuern (das möch...
Reich sind immer die anderen Laut einer Studie der deutschen Bundesbank gehört man ab einem Vermögen von 486.000 Euro, Haus, Auto und Lebensversicherung mit eingerechnet, zu den obersten 10% der Bevölkerung und ist damit per Definition reich. Das würde dann erklären warum die Menschen gegen Ihr eigenes Interesse „Reichensteuern“ ablehnen, und damit den wirklich Reichen in die Hände spielen.  Denn die obersten 10% besitzen über (zumindest) 10 Billionen Euro, wenn man die „reichsten“ 10% der Bevölkerung mit 486.000 multipliziert kommt man auf nur 3.9 Billionen Euro. Wo sind also die restlichen 6 Billionen ? Erraten, bei den wirklich Reichen. Ein ganz normaler Superreicher mit einer Milliarde Vermögen, im Vergleich zu Kalibern wie Hr. Ortega von Inditex ein Armutschkerl, besitzt soviel wie 2058 durchschnittlich Reiche. Und die jetzt aber wirklich Reichen, Hr. Ortega zum Beispiel, könnte mit seinem Vermögen eine ganze Stadt Reicher gründen, 138.000 Durchschnittsreiche bräuchte es ...
Paradise Papers, Österreich gegen Verschärfung der EU Geldwäscherichtlinie Wer den Bock zum Gärtner oder Hans Jörg Schelling zum Finanzminister macht darf sich nicht wundern wenn Österreich im Steuerkampf Konzerne gegen Gesellschaft auf Seiten der Konzerne steht. Hr. Schelling hat als Geschäftsführer von XXXLutz dafür gesorgt dass Firmengewinne steuerschonend nach Malta verschoben wurden. Wer sich jetzt darüber wundert dass Österreich in Fragen Geldwäsche und Steuerbetrug auf Seiten Maltas steht, ist vorsichtig ausgedrückt naiv. Ich erwarte mir vom neuen Finanzminister (ich hoffe Hr. Schelling wird EU weit keine öffentliche Position mehr bekleiden) eine bedingungslose Unterstützung der EU beim Kampf gegen Steuerbetrug seitens Konzernen und der reichsten 0,1% der Bevölkerung, es wird auf Dauer nicht angehen dass nur Menschen mit Durchschnittseinkommen Steuern zahlen müssen. Und auch für lokale Unternehmen wäre es beruhigend zu wissen dass ihre internationale Konkurrenz ebenfalls zur ...
Österreich und die Steueroasen: Wahlfreiheit! Nachdem Österreich weiter zu den Ländern gehört die bei der gerechten Besteuerung von Konzernen und Superreichen auf der Bremse stehen möchte ich im Sinne des Gleichheitssatzes des Verfassungsrechts die Möglichkeit der Steuer“optimierung“ ALLEN Steuerpflichtigen zugänglich machen. Es braucht keinen Wirtschaftsnobelpreis um in Malta ein Büro zu eröffnen, jeder kleine Gewerbetreibende und jedes EPU (Ein-Personen-Unternehmen) könnte das. Der Unterschied zum Konzern/Superreichen ist: die Finanz wird die Konstruktion nicht anerkennen da sie ausschließlich der Steuervermeidung dient. Daher plädiere ich auf das Recht jedes Unternehmens, jedes Selbstständigen und auch jedes Angestellten (die sonst gegenüber EPU´s diskriminiert wären) in seiner Steuererklärung einen virtuellen Briefkastens geltend zu machen (sparen wir uns doch die Farce eine echte Briefkastenfirma in Malta zu eröffnen). Macht der Steuerpflichtige von dieser Möglichkeit Gebrauch ...