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11 Milliarden Menschen, kein Problem für den Planeten ? Bastian Berbner schreibt in der Zeit zum Titelthema “Mensch, wir werden weniger” ein Bevölkerungsanstieg von nochmals knapp 50% auf 11 Milliarden Menschen wäre für´s Weltklima kein Problem, weil erstens könntens ja nicht ganz 11 Milliarden werden und zweitens, wo die Bevölkerung wächst werde wenig emittiert. Drittens, sobald alle wohlhabend wären, würde das Wachstum automatisch zurückgehen. Abgesehen davon dass ein Anstieg der weltweiten Bevölkerung der Erreichung der Klimaziele (wie auch aller anderen Umweltschutzziele) diametral entgegensteht hat er teilweise recht. Wo die Bevölkerung noch wächst werden weniger Treibhausgase pro Kopf in die Luft geblasen. Dort sind die Menschen nämlich arm, besitzen nichts, verbrauchen wenig. Aber die Menschen sind mit ihrer Armut ganz und gar nicht zufrieden. Deshalb riskieren sie ja ihr Leben um nach Europa zu gelangen, um so zu leben und soviel CO2 zu emittieren wie wir. Und die die dahe...
Alternativlos in den Bürgerkrieg. Wer könnte gegen den Schutz des Klimas sein ? Die Rettung der Welt ist alternativlos, also sind auch die Forderungen der “Fridays for Future” Aktivisten alternativlos. Wer könnte gegen die Rettung von Migranten sein ? Die Rettung von Menschen ist alternativlos, also sind auch die Forderungen der Pro-Migrations-Aktivisten alternativlos. Wer könnte gegen die Rettung von Amazonas Wäldern oder bedrohten Tierarten sein ? Alles alternativlose hochmoralische Forderungen. Und wer alternativlose Forderungen zur Rettung der Welt stellt und die höhere Moral auf seiner Seite weiss, kann sich nicht von Andersdenkenden aufhalten lassen. Oder Gesetzen. Oder falschen Wahlausgängen. Wer alternativlose Forderungen stellt und die einzig wahre Moral auf seiner Seite weiss kann auch keine Kompromisse akzeptieren, wer zweifelt oder anderer Meinung ist kann ja nur für das Böse arbeiten, für die Klimakatastrophe, für Konzerne, die Rechten. Die deutsche “F...
Flughafenverzicht für Klimaschutz ? Bei der Diskussion um den Innsbrucker Flughafen ist der Klimaschutz nur vorgeschoben. Wenn´s um Klimaschutz gehen würde, müsste man über Flugverzicht reden, nur den Münchner Flughafen zu verwenden bringt dem Klima nichts. Worum es geht ist die Möglichkeit neuen Wohnraum zu schaffen und bestehenden nachzuverdichten. Seitens der Stadtführung ein legitimes Anliegen. Aber! Nur dann wenn davor der leerstehende Wohnraum aktiviert wurde (Leerstandsabgabe) und es eine Zielvorstellung für die Stadtentwicklung gibt. Zielvorstellung in dem Sinn, wie gross soll Innsbruck werden ? Wie weit wollen wir wachsen ? Einfach nur die Einflugschneise nachzuverdichten und das Flughafengelände mit einem neuen O-Dorf zu bebauen verschiebt die Probleme die wir jetzt haben nur ein wenig in die Zukunft. In 20 Jahren haben wir dann die gleichen Probleme mit einer deutlich grösseren Bevölkerung, die dann auch einen Ausbau der Infrastruktur notwendig machen wird (Krankenhaus ...
Warum alternde Bevölkerungen gut fürs Klima sind Carl Djerassi war der erste “Climate Action Hero”. Der Erfinder der Anti-Baby Pille hat lange vor Greta Thunberg einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion des CO2 Ausstosses beigetragen. Denn eine wachsende Bevölkerung stösst mehr CO2 aus - sofern man an den Zusammenhang von Bevölkerungsgrösse und Nahrungs sowie Energiebedarf glaubt. Wenn wir unseren CO2 Ausstoss laut Weltklimarat um 45% basierend auf den Emissionen von 2010 senken sollen, aber die Weltbevölkerung bis 2050 gegenüber 2010 um 43% wachsen wird, bedeutet das eine nötige Pro-Kopf Reduktion von 62%. Je grösser die Bevölkerung, destso schwieriger die Einhaltung der Klimaziele. Die stetig anwachsende menschliche Bevölkerung ist auch die Hauptursache für das eben erst thematisierte Artensterben. Darum verstehe ich nicht, wenn die alternde Bevölkerung in Europa oder Japan als Problem thematisiert wird. Die früher üblichen Bevölkerungsstrukturen – viele Junge, wenige Alte ...
Über Migration, Wirtschaft und Grenzen Europa ist beim Thema Migration unversöhnlich in 2 Lager gespalten, die nicht mehr miteinander reden können. Der eine Teil will die Grenzen öffnen um alle Menschen der Welt aufzunehmen, die ihr Leben verbessern wollen (linke Position). Der andere Teil möchte dass diese Menschen ungeachtet ihrer persönlichen Beweggründe sämtlichst daheim bleiben um sich dort eine bessere Existenz aufzubauen (rechte Position). Abgesehen davon dass Migration und Flucht vermengt werden und nur ein Kompromiss möglich sein kann, sind beide Standpunkte aus Sicht des Planeten Erde betrachtet nicht nachhaltig. Jedem Menschen stehen im Schnitt 1,7 Globale Hektar (GHA, standardisierte Maßeinheit) zur Befriedigung seiner Bedürfnisse und Wünsche zur Verfügung - wenn wir den ganzen Planeten für uns nutzen, ohne Raum für unberührte Natur und Tierwelt zu reservieren. Ein Amerikaner verbraucht im Jahr 8,61 GHA, ein Europäer 4,87 GHA, ein Chinese inzwischen auch schon 3,59 GHA...
Was Hurrican Irma mit dem Grundeinkommen zu tun hat Wir hetzen jeden Tag in die Arbeit und produzieren Autos und Lebensmittel die uns vergiften. Je mehr Umsatz wir erzielen destso besser geht’s uns angeblich. Aus Sicht eines VW Angestellten durchaus logisch. Verkauft VW keine Autos mehr verliert er seinen Job und damit seine Existenzgrundlage. Dass er damit unsere Umwelt vergiftet ist bedauerlich, aber kann leider nicht geändert werden. Nach der gleichen Logik werden übrigens im Iran Eisenminen mit knappen Trinkwasser betrieben – die Arbeitsplätze müssen gesichert werden. Welchen Sinn hat ein Arbeitsplatz der einen auf lange Sicht umbringt ? Solange der Zweck eines Unternehmens nicht in der Befriedigung eines Kundenbedürfnisses sonder n der Maximierung des Gewinns besteht wird sich an der fortschreitenden Zerstörung der Erde nicht s ändern. Der Kunde würde saubere Autos und gesundes Essen wünschen, statt dessen erhält er Betrugsdiesel und vergiftete Lebensmittel. Warum ? Weils billi...