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Und ewig grüßt das Wohnmurmeltier Seit gefühlten Ewigkeiten wird von allen Politikern der Wohneid geschworen: Ja, wir treten für leistbares Wohnen ein! Leider folgt ebenso seit Ewigkeiten danach immer das große “Aber”: Es ist schwierig, es liegt nicht in unserer Kompetenz, der Datenschutz … Kurz, der Wille ist da aber die Macht ist schwach. Jetzt gibts aber z.Bsp. in Innsbruck die glückliche Fügung, dass vom Bürgermeister über den Landeshauptmann bis zum Bundeskanzler alle Beteiligten einer schwarz-grünen Koalition angehören. Es sind alle Kompetenzen vorhanden, die gebraucht werden. 4 Dinge gilt es zu beschließen. Erstens, eine Meldepflicht für Leerstände und illegale Freizeitwohnsitze. Wer eine Wohnung besitzt die nicht vermietet werden soll, ein Grundstück welches nicht bebaut werden soll oder einen illegalen Freizeitwohnsitz hat 1 Jahr Zeit sich zu melden und, so Zweitwohnsitz, zu verkaufen. Danach wird die Immobilie im Falle des Auffliegens beschlagnahmt und in den g...
Wohnungen dürfen kein Investment mehr sein Wohnungspreise und Bitcoin Preis haben etwas gemeinsam. Beides wird von Investoren erworben, in der ausschließlichen Hoffnung die Wohnung/den Coin noch teurer weiterverkaufen zu können. Wirtschaftlich sinnvoll durch Mieteinnahmen erklärbar sind die Wohnungspreise schon lange nicht mehr. Wer seine Immobilie vermieten und kein Geld verlieren will sollte nicht unter 5% des Kaufpreises pro Jahr an Miete verlangen. Bei Kaufpreisen von 5000,-/qm würde das eine Monatsmiete von über 2000,- Euro für 100qm ausmachen. Kalt. Die Mietpreise in Innsbruck gehen zwar in diese Richtung, aber die Zielgruppe der Menschen, die das bezahlen können, dürfte sehr sehr klein sein. Um die Mietpreise auf ein bezahlbares Maß zu senken müssen Immobilien von einer Anlageklasse wieder zu einem Gebrauchsgut werden, die Spekulation darf sich nicht mehr lohnen. Ein gangbarer Weg wäre eine Leerstandsabgabe für nicht vermietete Immobilien. Wer eine Wohnung kauft und länger al...

Stehen in Innsbruck 13.611 Wohnungen leer ?

Stehen in Innsbruck 13.611 Wohnungen leer ? In Innsbruck herrscht Wohnungsnotstand, die Mieten steigen in für Normalverdiener unleistbare Höhen. Die Stadt baut auch noch auf die letzte Wiese neue Wohneinheiten um den Zuzug zu bewältigen und die Preise zu drücken. Andererseits scheint das Regionsprofil des Bezirks Innsbruck Stadt des Jahres 2017 auf 13.611 leerstehende Wohnungen hinzudeuten ? Im Jahr 2011 (2011, weil da Zahlen zu Haushalten und Wohnungen verfügbar sind) waren in Innsbruck 60.234 Privathaushalte gemeldet, bei einem Bestand von 73.845 Wohnungen. Das ergibt 13.611 Wohnungen ohne Haushalt, also einen theoretischen Leerstand von 13.611 Wohnungen. An den privaten Ferienwohnungen kann die Differenz nicht liegen, da sind in Innsbruck 181 Betten gemeldet.  Wo also sind diese Wohnungen ? Verfallen tausende Häuser ohne aus der Statistik genommen zu werden ? Werden sie schwarz auf airbnb vermietet ? Oder stehen sie leer weil die Eigentümer auf höhere Immobilienpreise war...