Und ewig grüßt das Kopftuch. (geschrieben 03.2017) Ich möchte anhand eines umformulierten Argumentes des Soziologen Heinz Berger (Standard 06.03.2017), der gegen ein Kopftuchverbot argumentiert, ersichtlich machen worum´s in diesem Diskurs geht: „ Wir können so zwar das Tragen von Hakenkreuzen in der Öffentlichkeit per Gesetz verbieten, aber damit haben wir noch gar keinen Beitrag dazu geleistet, dass z. B. die rassisch begründete Unterdrückung von Menschen abgebaut oder der politischen Radikalisierung Einhalt geboten würde. Wir bekämpfen nur ein Symptom und lassen die Ursache unangetastet, was dann oft zu einer noch stärkeren Isolation der Betroffenen führt – ein guter Nährboden für weitere Radikalisierung!“ Ich habe nur „Kopftuch“ durch „Hakenkreuz“, „religiös“ durch „rassisch“ und „Frauen“ durch „Menschen“ ersetzt. Wird klar wohin diese Argumentation führt ? Eine freie Gesellschaft darf Ideologien der Unfreiheit niemals tolerieren, sonst schafft sie sich selbst ab. Recep Er...
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