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11 Milliarden Menschen, kein Problem für den Planeten ? Bastian Berbner schreibt in der Zeit zum Titelthema “Mensch, wir werden weniger” ein Bevölkerungsanstieg von nochmals knapp 50% auf 11 Milliarden Menschen wäre für´s Weltklima kein Problem, weil erstens könntens ja nicht ganz 11 Milliarden werden und zweitens, wo die Bevölkerung wächst werde wenig emittiert. Drittens, sobald alle wohlhabend wären, würde das Wachstum automatisch zurückgehen. Abgesehen davon dass ein Anstieg der weltweiten Bevölkerung der Erreichung der Klimaziele (wie auch aller anderen Umweltschutzziele) diametral entgegensteht hat er teilweise recht. Wo die Bevölkerung noch wächst werden weniger Treibhausgase pro Kopf in die Luft geblasen. Dort sind die Menschen nämlich arm, besitzen nichts, verbrauchen wenig. Aber die Menschen sind mit ihrer Armut ganz und gar nicht zufrieden. Deshalb riskieren sie ja ihr Leben um nach Europa zu gelangen, um so zu leben und soviel CO2 zu emittieren wie wir. Und die die dahe...
Warum alternde Bevölkerungen gut fürs Klima sind Carl Djerassi war der erste “Climate Action Hero”. Der Erfinder der Anti-Baby Pille hat lange vor Greta Thunberg einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion des CO2 Ausstosses beigetragen. Denn eine wachsende Bevölkerung stösst mehr CO2 aus - sofern man an den Zusammenhang von Bevölkerungsgrösse und Nahrungs sowie Energiebedarf glaubt. Wenn wir unseren CO2 Ausstoss laut Weltklimarat um 45% basierend auf den Emissionen von 2010 senken sollen, aber die Weltbevölkerung bis 2050 gegenüber 2010 um 43% wachsen wird, bedeutet das eine nötige Pro-Kopf Reduktion von 62%. Je grösser die Bevölkerung, destso schwieriger die Einhaltung der Klimaziele. Die stetig anwachsende menschliche Bevölkerung ist auch die Hauptursache für das eben erst thematisierte Artensterben. Darum verstehe ich nicht, wenn die alternde Bevölkerung in Europa oder Japan als Problem thematisiert wird. Die früher üblichen Bevölkerungsstrukturen – viele Junge, wenige Alte ...
Klimaschutz ist Geburtenkontrolle (geschrieben am 11.12.2017) Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Kioto Protokolls möchte ich zur Überlebensfrage Klimaschutz eine unbequeme Wahrheit ins Gedächtnis rufen: Der beste Klimaschutz ist ein Stop, idealerweise eine Umkehrung, des Bevölkerungswachstums. Vor 100 Jahren hätte jeder Mensch 4x so viele Ressourcen verbrauchen können ohne den Planeten zu ruinieren, im Moment sollten wir unseren ökologischen Fussabruck um 50% reduzieren. Binnen 20-30 Jahren wird aber auch das nicht ausreichen weil die Anzahl der Menschen um 50% gewachsen sein wird. Ein endlicher Planet verträgt kein unendliches Bevölkerungswachstum. Alle Wirtschafts und Pensionssysteme die auf einem Wachstum der Bevölkerung („wir brauchen mehr Arbeiter/Beitragszahler“) beruhen sind zum Scheitern verurteilt und müssen dringend auf eine andere Basis gestellt werden.